Dieser Text erschien erstmals in meinem Newsletter „Liebe kreative Seele…“

 

 

Liebe kreative Seele…

 

„… aber was werden die anderen über mich denken?“
 
Lässt du dich von dieser Frage auch oft ausbremsen? Dann möchte ich dich gerne zu einer wertvollen Erfahrung einladen, die ich diese Woche gemacht habe:


 
Als ich mich am Donnerstagabend durch das Internet klickte, landete ich bei einem Coach. Ihre Website war inspirierend und warmherzig.
Allerdings fiel mir auf: Bei „Kontakt“ kam man nicht zu einer Kontaktmöglichkeit, sondern zur „Du bist angemeldet!“-Seite für den Newsletter.
 
Mein erster Gedanke „Ach, schade. Ich schreibe ihr und sage Bescheid.“
 
Und der Gedanke, der prompt hinterhergeschossen kam – du kannst es dir sicher vorstellen: „… aber was wird sie dann über mich denken!?!“


 
Mein Gehirn suchte sofort nach Antworten und kam mit wahnwitzigen Vorschlägen wie beispielsweise:

  • Die ist ja eingebildet!
  • Tsss, soll sie mal lieber auf ihrer eigenen Website schauen…
  • Ach, die will bestimmt nur nett sein, weil sie mir später etwas verkaufen möchte.


Puh, nicht wirklich ermutigend, oder? Aber hey: Verstecken gilt nicht!
Ich schrieb die Websitebetreiberin (über Instagram) an und erzählte ihr von diesem Fehlerchen. Denn mal ehrlich: Wie oft klicken wir uns durch die eigene Website?

 
Als ich aus Angst erst nach einer Weile wieder auf mein Handy blickte, bekam ich Herzchen in den Augen:
 
Sie war mir sehr dankbar für den Hinweis. Und noch vielmehr: Sie freue sich, dass wir jetzt Kontakt haben. Sie wollte mich nämlich in den nächsten Tagen ohnehin wegen einem gemeinsamen Projekt anschreiben.

 


Wenn ich mal wieder ins Grübeln komme, werde ich mich zukünftig fragen:

… aber was werden die anderen denken, wenn ich es NICHT mache?

 

 

Übrigens: Die Aufmunterung „Verstecken gilt nicht!“ stammt von Melina Royer von Vanilla Mind.

Wenn ich in eine Situation komme, in der ich mich trotz Schüchternheit mehr zeigen möchte, kommt mir mittlerweile oft dieser Buchtitel in den Sinn. Das wirkt wahre Wunder. (Danke, liebe Melina!)

Melina erzählt in ihrem Buch herzlich und offen über ihre Schüchternheit und was ihr nachhaltig geholfen hat, mit dieser Eigenschaft zu leben.

Über „die Anderen“ schreibt sie:
„Glaubst du jetzt immer noch, die Welt starrt dich an? Die Menschen sind einfach mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Ich muss sagen, als Schüchterne fasse ich das als sehr erfreuliche Nachricht auf.“

(Mehr Infos zum Buch erhältst du, wenn du auf das Bild klickst. Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link. Wenn du das Produkt über meinen Link kaufst, erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Lieben Dank.)

„… aber was werden die anderen über mich denken?“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.