Dieser Text erschien erstmals in meinem Newsletter „Liebe kreative Seele…“. Da der Tipp zur „5 gute Gründe“-Methode vielen weitergeholfen hat, möchte ich ihn gerne auch hier mit dir teilen.

 

 

Von Zeitnot über einen unzufriedenen Kunden bis hin zur kaputten Waschmaschine – manchmal läuft eben nicht alles so, wie wir es uns wünschen. Du kennst das sicher.

Und ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich kann mich in solche Situationen richtig reinsteigern und ein Feuerwerk an negativen Gefühlen losschießen. Außer Selbstmitleid, Frust und verdutzten Mitmenschen kommt dabei allerdings nicht viel rum.

 

 

 

 

Meine 5 gute Gründe-Methode bei negativen Situationen

 

Mittlerweile habe ich mir angewöhnt (eigentlich: hart antrainiert), nur noch kurz in das negative Gefühl zu gehen und mir dann fünf Gründe zu überlegen, was an dieser schlechten Situation auch gut ist.

 

So konzentriere ich mich auf das Positive und komme vom Mangeldenken in ein Gefühl von Fülle. Und ich habe gemerkt: Erst, wenn ich meinen Fokus verändere, bin ich auch bereit, wieder Gutes zu empfangen.

 

Letzte Woche gab es gleich zwei Ereignisse, die mich ziemlich ins Straucheln gebracht haben. Da mir die „5 gute Dinge“-Methode extrem weiterhilft, möchte ich sie dir gerne mit diesen Beispielen vorstellen.

 

 

Absage bei einem Herzensprojekt

Ein Verlag hatte mich für ein Projekt über psychische Krankheiten bei Jugendlichen angefragt. Jeden Tag habe ich mit einem freudigen Kribbeln in mein Posteingang geschaut, denn ich hätte das Ganze total gerne mit Texten unterstützt. Doch ich wurde mit der Begründung „Wir haben uns für ein preisgünstigeres Angebot entschieden.“ abgelehnt.

 

5 Dinge, die an dieser Absage gut sind:

  1. Ich bin frei für Kunden, die meine Arbeit wertschätzen.
  2. Ich habe mehr Zeit für meine eigenen Projekte.
  3. Ich kann kurz innehalten und mich fragen, an welchen Projekten ich gerne arbeiten möchte. (Meine Erkenntnis: Das Thema liegt mir sehr am Herzen, aber ich arbeite lieber mit Selbstständigen und nicht mit großen Unternehmen zusammen.)
  4. Ich kann die Zeit für mich selber nutzen, um zu entspannen und mich weiterzubilden.
  5. Ich kann meine „5 gute Dinge“-Methode mit dir teilen.

 

 

Neuer Reitstall

Meine Pferde sind in einen neuen Stall gezogen. Ich habe drei Monate gesucht und die Anlage ist super, allerdings gibt es einen Haken: Ich muss viel weiter fahren als vorher. Nun brauche ich für eine Strecke 30 Minuten. Puh! Ich hatte mich schon so an den kurzen Fahrtweg gewöhnt, dass mir eine halbe Stunde bzw. eine ganze Stunde wie eine Ewigkeit vorkamen – bis ich mir 5 positive Argumente überlegte.

 

5 Dinge, die an dieser „langen“ Fahrtzeit gut sind:

  1. Ich kann die Zeit nutzen, um Hörbücher anzuhören und auf andere Gedanken zu kommen.
  2. Ich kann Podcasts anhören, mich inspirieren lassen und weiterbilden. Dazu komme ich sonst nur selten.
  3. Ich habe mehr Zeit für mich. Im Auto murmle ich gerne Affirmationen vor mich hin oder erzähle mir, wofür ich dankbar bin.
  4. Ich kann mir bewusst Zeit nehmen, um Freunde oder Kunden anzurufen und mit ihnen zu plaudern.
  5. Da es Cody und Anton in ihrem neuen Zuhause besser gehen wird, brauche ich gar nicht mehr täglich hinfahren.

 

Ein kleiner Geheimtipp: Hau immer einen Grund mehr drauf. Wenn es knifflig wird, noch mehr Gutes zu finden und es dir dennoch gelingt, wird dich ein zufriedenes und erleichtertes Gefühl durchströmen. Das macht richtig Spaß!

Wenn es dir schwerfällt, dann bitte eine vertraute Person um Hilfe. Durch den Blick von außen, sieht sie die Situation meistens klarer und unvoreingenommener als du selbst.

 

 

Welche Situation macht dir gerade zu schaffen? Teile gerne deine 5 guten Gründe mit mir oder lass uns gemeinsam welche kreieren.

 

Übrigens: Nachdem ich mir die 5 guten Gründe für die Absage überlegt hatte, hat mir das Universum gleich noch mehr Gutes gezeigt. Ich habe ein wundervolles Geschenk von einer Kundin bekommen, einen mintfarbenen Kulli von Swarowksi für noch schönere Worte. Und eine weitere Kundin hat mir drei Aufträge im Voraus bezahlt. Ob das auch passiert wäre, wenn ich weiter gefrustet durch den Tag gegangen wäre?

 

 

 


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Negative Situationen ins Positive umwandeln: meine „5 gute Gründe“-Methode

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