Als Selbstständiger und Blogger kannst du dich mit deiner Persönlichkeit von der Masse abheben, Vertrauen bei deinen Lesern aufbauen und die richtigen Kunden anziehen.

Aber: Wie bringst du am besten deine typischen Charakterzüge, deine Gefühle und Werte in deine Texte?

 

Mit deiner Schreibstimme! Deine Schreibstimme ist die natürliche Ausdrucksweise deiner Persönlichkeit. Dazu zählen beispielsweise:

  • deine Worte,
  • Redewendungen und Vergleiche, die du häufig benutzt,
  • Rechtschreibung und Grammatik – einschließlich deiner typischen Fehler,
  • die Tonalität und dein individueller Charme,
  • deine Inhalte.

 

Im dritten Teil der Blogserie „Deine Schreibstimme“ möchte ich gerne 5 einfache Tipps mit dir teilen, wie du deine Schreibstimme  einsetzt – also wie du mit deinen Gefühlen, deinem Charakter und den richtigen Worten schreibst.

 

 

5 Tipps, wie du deine Texte persönlicher machst

1. Klarheit: Schreibe mit deiner Markenpersönlichkeit!

Erinnere dich bitte kurz an die letzten Gespräche mit deiner besten Freundin/ deinem besten Kumpel, deinem Partner, mit Freunden, deinen Eltern, Großeltern und mit der Kassiererin aus dem Supermarkt. Sie alle waren ganz unterschiedlich und auf ihre Weise besonders, oder? Nicht nur vom Inhalt, sondern auch von der Art der Unterhaltung, deiner Wortwahl, deinem Charme, deiner ganzen Ausdrucksweise – deiner Stimme.

 

Denn wie du sprichst, hängt von dir, deinem Gegenüber und der Situation ab. Jede Verbindung zu einer Menschengruppe und zu einzelnen Leuten ist individuell. Wie möchtest du von ihnen gesehen werden? Wie viel Nähe oder Distanz ist zwischen euch? Wie fühlst du dich mit ihnen? Was verbindet euch in diesem Moment?

 

Das gilt auch für deine Interessenten und Kunden. Deine Marke und ihre Stimme orientieren sich an deiner Zielgruppe. Noch viel mehr als das, sollte sie ein authentischer Ausdruck deiner Persönlichkeit und deiner Arbeit sein, denn du machst dein Unternehmen einzigartig.

 

Tipp: Reflektiere die Gespräche mit deinen liebsten Kunden. Wenn du beim Schreiben ins Stocken kommst, überlege, wie du es deinem Traumkunden erklären würdest.

 

 

2. Emotionen: Schreibe mit deinem Gefühl!

Kennst du das: Du weißt, warum du eine bestimmte Person liebst, warum ein Produkt toll ist und was du der Welt geben möchtest. Doch du kannst diese Emotionen sprachlich einfach nicht ausdrücken. Du wählst Charaktereigenschaften, Merkmale und Argumente wie liebevoll, nachhaltig und lebensverändernd. All diese Begriffe sind rational und drücken immer noch nicht ganz das aus, was du tatsächlich meinst.

 

Das ist ganz normal, denn: Es fällt uns so schwer, Gefühle in Worte zu fassen, weil beides in unterschiedlichen Gehirnrealen liegt. Unsere Emotionen, Entscheidungen und das menschliche Verhalten werden vom limbischen System geleitet. Für Sprache, das analytische und rationale Denken ist hingegen der Neocortex verantwortlich. Die einzelnen Gehirnteile haben jeweils keinen Einfluss auf den anderen.

Bei deinen Lesern und (potentiellen) Kunden ist das ganz genauso.

 

Gib die Gefühle, die euch verbinden, in deinen Texten wieder. Beschreibe Emotionen, Ereignisse, Situationen und Erfahrungen so detailliert wie möglich – male Emotionen mit deinen Worten.

 

Tipp: Sprich aus, was dein Traumkunde denkt und fühlt.

 

 

3. Vokabular: Schreibe mit deinem Wortschatz!

Dein Wortschatz ist wahrlich ein Schatz: Denn mit den richtigen Begriffen kannst du Emotionen ausdrücken und mit ihnen Bilder malen, die deine Schreibe lebendig machen.

Für einen Oberbegriff gibt es unterschiedliche Worte, die alle eine andere Bedeutung und Wirkungen haben. Finde die Worte heraus, die du selber oft benutzt und die das verdeutlichen, was du wirklich meinst.

 

Beispiel „gehen“:

  • laufen
  • entlangschlendern
  • rennen
  • tänzeln
  • stolpern
  • kriechen
  • torkeln
  • flüchten
  • schleichen
  • sprinten

Tipp: Wenn dir spontan keine Worte einfallen, dann lass dir von Online-Plattformen wie http://synonyme.woxikon.de/ oder https://www.openthesaurus.de Synonyme anzeigen.

 

 

4. Vorlieben: Schreibe mit deinen Vergleichen!

Vergleiche machen deine Texte klarer, interessanter, detailreicher, lebendiger und persönlicher. Das Besondere dabei ist: Sie werden nur von Leuten so richtig verstanden und wahrgenommen, die zu dir passen und die gleichen Werte, Vorstellungen und Interessen haben wie du. Hier kannst du also gerne kreativ werden – solange du dir selbst treu bleibst.

 

Beispiel „Das ist so toll wie…“:

  • … der neue Song von Ed Sheeran!
  • der Europameister-Ritt damals!
  • … der reine Moment des Seins.
  • … die erste Seite eines neuen Buches aufzuschlagen.
  • … das Gefühl nach einer Hot Yoga Session!

 

Tipp: Vergleiche zu schreiben, übst du beispielsweise, indem du dir ein beliebiges Wort aus dem Wörterbuch rauspikst und es beschreibst.

 

 

5. Vision: Schreibe mit deinem Warum!

Das Warum ist der Grund, weshalb du das tust, was du machst. Es geht weit über das Geldverdienen hinaus, denn das ist nur eine Folge. Dein Warum ist deine höhere Vision.

Dein Warum verbindet dich mit deinen Traumkunden: Euer Glaube steht für einen bestimmten Lebensstil und Menschen suchen nach Marken und Produkten, mit denen sie ihre Werte unterstreichen können. Es ist wie ein Symbol, das etwas über sie aussagt.

Wenn du deine Vision kennst, weißt du genau, worüber du schreiben kannst. Deine Texte werden außerdem gefühl- und gehaltvoller. Du wirst motivierter sein, denn du weißt, warum du deine Gedanken und Angebote mit anderen teilen möchtest.

 

Tipp: Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, empfehle ich dir diesen Blogartikel: „Warum, Wie, Was: So kommunizierst du deine Botschaft richtig“

 

 

Wenn du mit deiner einzigartigen Schreibstimme schreibst, bringst du Persönlichkeit in deine Texte. Und nicht nur das: Du wirst viel selbstsicherer, schneller und effektiver deine E-Mails, Blogartikel, Social Media-Posts und andere Texte erstellen können.

 

Möchtest du mehr darüber erfahren? Dann klick dich unbedingt auch durch die anderen Beiträge der 4-teiligen Blogserie „Deine Schreibstimme“!

 

 


Wie wäre dein Arbeitsalltag, wenn du persönlichere, schnellere und bessere Texte schreiben könntest?

 

 

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Deine Schreibstimme #3: Wie du Persönlichkeit in deine Texte bringst

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